Geschichten
Weil Gold im Feuer geprüft wird...
Autor: Ryszard

„Denn Gold wird im Feuer geprüft und Menschen, die Gott gefallen, im Ofen der Demütigung.”

Nach meiner Bekehrung waren die obigen Worte eines der ersten Fragmente, die der Herr an mich richtete. Sie drangen sehr tief in mein Herz ein. Ich wusste damals nicht, was sie bedeuteten und wie oft ich darauf zurückkommen würde.

Es passierte vor ein paar Jahren. Am Anfang bemerkte ich ein paar Veränderungen an meinem Bein. Ich konnte nicht alles richtig spüren. Es kam zu Veränderungen in der Leitungsgeschwindigkeit einiger Nervenfasern. Aufgrund dieser Symptome suchte ich nach einem Neurologen. Mit diesem Besuch begann eine ziemlich lange Phase meiner Krankheit. Nach einem Jahr stellten die Ärzte eine Diagnose fest. Es war eine sehr schwierige Zeit für mich. Es war die Zeit meines Falls und meines Aufstehens. Ich kämpfte im Gebet vor Gott. Manchmal wollte ich schon den Kampf aufgeben. Es was aber noch nicht das Schlimmste, was mir passierte. Der Arzt, der mich behandelte, behauptete, dass ich Multiple Sklerose habe und schickte mich zur Behandlung in eine Klinik. Für mich war es fast wie ein Todesurteil. Auf einen Platz in der Klinik wartete ich ein paar Monate. Im Krankenhaus war ich in einem Raum mit den Patienten, bei denen MS in verschiedenen Stadien diagnostiziert war. Ich hatte Angst. Es begann die größte Prüfung meines Lebens. Mehrere Tage lang konnte ich überhaupt nicht beten. Zwar las ich die Bibel, aber das Wort konnte mein Herz nicht erreichen, als ob eine Mauer des Unglaubens gegeben hätte. Ich spürte nur starke Traurigkeit, die ich nicht überwinden konnte. Ich wollte aufgeben. Nach ein paar Tagen gewann ich jedoch meinen Kampfwillen zurück. Aber die Worte, die ich in der Bibel las, erreichten mein Herz nicht. Ich erinnerte mich an die Bibelstellen, die ich gut kannte (unter anderem das oben erwähnte Zitat, Jesus Sirach 2,5). Diese Worte veränderten mich. Es erschien ein Hoffnungsschimmer in mir, und dann kam der Glaube, dass noch nicht alles verloren ist. Mir wurde klar, dass mein Leben nicht von der Krankheit oder von der Diagnose abhängig ist, sondern von Jesus. Die Ergebnisse der durchgeführten Untersuchungen weder schlossen MS eindeutig aus, noch bestätigt. Als ich aus dem Krankenhaus zurückkam, wurde mir noch deutlicher bewusst, dass mein Leben von Jesus abhängt. Es war das Feuer, das mich reinigte. Seitdem sind sechs Jahre vergangen. Ich lebe und kann mich richtig gut bewegen. Alle früheren Beschwerden sind verschwunden. Lobt den Herrn!

Der Heilige Geist - der Geber des perspektivischen Denkens
Autor: Ola

Sei vorsichtig, wenn du Jesus deine Träume anvertraust! Es könnte so sein, dass sie Ihm gefallen würden, und Er beschließt sich, diese Träume gemeinsam mit dir zu erfüllen. Es wird alles nicht nur mit einer harten Arbeit angefangen, sondern auch mit dem richtigen Kampf um den Glauben.

Deine Mühen werden aber schön mit Wundern geschmückt, um dich zu motivieren, deine Traumziele zu erreichen. So war es in meinem Fall. Ich habe das Gymnasium besucht. Leider habe ich das Abitur nicht bestanden. Das Problem bildete Mathematik. In meiner Schule gab es zwei Möglichkeiten, um einen Schulabschluss zu bekommen; das Abi oder das Berufsdiplom. Das Berufsdiplom habe ich mit einer guten Note bekommen. Da ich doch einen Schulabschluss hatte, konnte ich trotz meines Misserfolgs einen Job finden. Im Laufe der Zeit konnte ich bemerken, dass ich Komplexe habe, die mit dem nicht bestandenen Abitur verbunden sind. Ich habe mich schlechter als andere Menschen gefühlt. Ich habe gedacht, dass mir nichts Interessantes im Leben außer alltäglicher harter Arbeit passieren könnte. Das war auch ein Grund dafür, dass ich auch die Probleme mit meiner Gesundheit hatte. Ich hatte das Gefühl, dass ich in ein Netz gefangen bin, wobei es keine Möglichkeit gab, mich daraus zu befreien. Als ich 28 war, hat mir meine gute Arbeitskollegin von Jesus erzählt. Ich habe Ihn zu meinem Herzen als Herrn meines Lebens aufgenommen und begann Ihm zu folgen. Schon am Anfang habe ich viele Heilungen erlebt. Da ich gesund wurde, begann ich wieder von einem Studium zu träumen. Die Idee von einer Filmschule ist völlig in Vergessenheit geraten. In meinem Herzen gab es einen Traum, an der Jagiellonen-Universität zu studieren und mit einem Diplom diese Universität abzuschließen. Ich habe diesen Traum vor mir selbst verborgen, weil ich eine Person ohne Abitur war. Meine Freunde haben mich ständig motiviert, damit ich mit dem Studium anfange. Aber ich war mir nicht sicher, ob ich so viel Mut hätte, um diese Herausforderung anzunehmen und noch Jesus danach zu fragen. Eines Tages habe ich Ihn gefragt. Die Worte aus dem Buch Jesaja 54:2-4 waren für mich wie ein Sonnenaufgang. Der Heilige Geist hat mich zur mutigen und perspektiven Denkweise motiviert. Er hat mich davon überzeugt, dass ich mich auf die Möglichkeiten von Gott und nicht von einem Menschen verlassen sollte. Gleich danach habe ich mich ohne richtige Vorbereitung für das Abiturprüfung angemeldet, obwohl Jesus mich warnte, dass ich es noch nicht tun sollte. Vor allem hatte ich eine lange Lernpause. Leider war ich nicht vernünftig und gehorsam. Ehrlich gesagt, habe ich einen großen Fehler gemacht und zum zweiten Mal habe ich das Abitur nicht absolviert. Deswegen habe ich mich sehr geschämt. Im Laufe der Zeit habe ich gelernt, wie ich die Lebenssituationen mit dem Glauben überwinden kann: „(…) mit dir, mein Gott, kann ich über Mauern springen.“ (Ps 18,30). Diesmal hat mich Jesus zum Abitur geschickt. Meine Geschichte von den nichtbestandenen Abiturprüfungen habe ich meiner damaligen Schulleiterin erzählt. Ich habe auch ihr erklärt, dass für mich Mathematik das Problem war. Die Schulleiterin hat sich sofort entschieden, mir beim Abitur zu helfen. Sie hat ein paar Lehrer aus anderen Schulen gebeten, dass sie für mich einen Prüfungsausschuss (für das Fach: Biologie) bilden, weil Biologie das erste Fach in der Prüfung war. Es ist die Zeit angekommen, in der ich fleißig lernen musste. Aber diesmal habe ich das Abitur mit guten und sehr guten Noten bestanden. Während der feierlichen Überreichung der Abiturzeugnisse hat die Schulleiterin meinen Namen erwähnt, und stellte mich als ein Beispiel von einer Person vor, die fleißig lernt und nachahmenswert wäre. Ich erwähne dies, um Jesus zu ehren, denn Er weiß, wie oft ich wegen der Müdigkeit nicht lernen wollte und wie viel Ermutigung der Heilige Geist mir gegeben hat, dass ich nicht letztendlich aufgegeben habe. Gleich nach meinem Abitur habe ich meine Unterlagen an der Universität eingereicht. Ich habe meine Bachelorarbeit bei einem Professor geschrieben, den niemand als Betreuer haben wollte. Ich wollte ihn auch nicht, aber Jesus war anderer Meinung. Die Arbeit wurde mit der Note „ausgezeichnet“ bewertet. Das Diplom wurde mir vom Bürgermeister der Stadt verliehen und galt als Pflichtlektüre für Studierende aus den zukünftigen Semestern. Dies war auch ein Verdienst von Jesus und von ihm ausgewähltem Professor. Nach meinem Bachelor-Abschluss hatte ich ein Jahr studienfrei. Ich wollte mich auch in anderen Bereichen weiterentwickeln lassen. An die Jagiellonen-Universität in Krakau habe ich schon nicht mehr gedacht, weil sie sich ziemlich weit weg von meinem Wohnort befand. In der Nähe von mir war die Schlesische Universität. Ich habe mich ganz praktisch überlegt, dass ich mein Magisterstudium gerade da, an der Schlesischen Universität absolvieren möchte. Die Prüfung war für Juni geplant. Ich habe alle nötigen Unterlagen vorbereitet. Aber über einen Monat lang konnte ich sie persönlich an der Uni nicht einreichen, was eine Voraussetzung für die Aufnahmeprüfung war. Alles hat sich gegen mich verschworen. Ich war kurz vor einem Zusammenbruch. Die Prüfung hat ohne mich stattgefunden und ich war fast am Boden zerstört. Ich konnte nicht verstehen, was eigentlich passierte. Nach einiger Zeit habe ich mich mit der Situation abgefunden. Etwa 2-3 Wochen sind gerade vergangen. Es war Mitte Juli. Ich bin früh am Morgen aufgewacht und habe die Gegenwart des Heiligen Geistes gespürt. Er mag doch den frühen Morgen. Ich habe Seine Worte in meinem Herzen gehört: „Weil das Krakau sein soll!“ Dann wusste ich schon, was ich tun sollte. An demselben Tag habe ich bei der Jagellonen-Universität angerufen. Sofort habe ich alle ausführlichen Informationen bezüglich der Aufnahme der Studierenden an der Fakultät für Gesundheit erhalten. Die Prüfung war für den 9. September geplant. Die Aufnahmeprüfung habe ich in einem riesigen Hörsaal vom Fach für Biochemie geschrieben. Dabei habe ich an einem Tisch gesessen, auf dem jemand den Namen „Jesus“ geritzt hat (ein paar Zentimeter lang) Deshalb war ich mir sicher, dass ich für dieses Studium aufgenommen werde. Und so war es! Es waren schwierige und auch sehr schöne Jahre in meinem Studium. Meine Magisterarbeit wurde aufgrund des Themas „ausgezeichnet“ gewertet und auf einer internationalen Konferenz in Krakau anlässlich des 100-jährigen Jubiläums der Krankenpflege in Polen präsentiert. Ehre sei JESUS! „Meine“ Erfolge haben leider den Neid unter meinen Arbeitskollegen erweckt. Deswegen konnte ich mich nicht in meinem Bereich weiterbilden lassen, obwohl ich die Weiterbildung brauchte, um in meinem Beruf arbeiten zu dürfen. Die Weiterbildung war von meinen Vorgesetzten für mich blockiert. Aber mit der Zeit habe ich verstanden, dass es Gottes Wille war. Jesus hat mich wieder ermutigt, dass ich keine Zeit mehr verschwende. Dank Ihm habe ich wieder studiert. Diesmal an der Schlesischen Universität im Institut für Recht und Verwaltung. Der Hochschulabschluss von der Jagellonen-Universität war eine Eintrittskarte für mein neues Aufbaustudium im Fach Recht im Gesundheitswesen. Das Wissen von meinem Aufbaustudium ist in meinem Job sehr nützlich. Nach 29 Jahren der Arbeit mit Kindern habe ich mich dafür entschieden, meinen bisherigen Arbeitgeber zu wechseln. Es war auch mit der Veränderung meiner beruflichen Tätigkeit verbunden, die sich auch extrem verändert hat. In meinem jetzigen Job habe ich die volle Freiheit, um das Evangelium zu verkünden. Es war auch mein Traum und oft das Hauptthema meiner eifrigen Gebete zum Vater. Nach drei Monaten in meiner neuen Arbeit ist mir angeboten worden, die Prüfung für eine zweijährige Weiterbildung abzulegen. Ein solcher Kurs hat etwa 4.000 bis 5.000 PLN gekostet. Die ersten 25 Personen mit der höchsten Punktzahl konnten von Kosten befreit werden, weil das Ministerium für Gesundheit die Kosten für die Weiterbildung übernahm. Ich habe zu diesen 25 Personen gehört. Den Kurs habe ich mit dem Staatsexamen in Warschau erfolgreich abgeschlossen. So sieht mein Leben heute aus. „aber die auf den HERRN harren, kriegen neue Kraft, dass sie auffahren mit Flügeln wie Adler, dass sie laufen und nicht matt werden, dass sie wandeln und nicht müde werden.“ (Jesaja 40,31). Ich weiß noch nicht, wohin mich Jesu führen wird, aber ich denke, es wird ein interessanter Weg. DENK PERSPEKTIVISCH, weil Gottes Gnade sehr groß ist.

Er hat mich von Süchten befreit
Autor: Andrzej

Ich möchte darüber schreiben, wie Jesus Christus mein Leben verändert hat. Noch vor ein paar Jahren war mein Leben völlig anders als heute. Während meiner Schulzeit war ich von dem sogenannten „lockeren“ Lebensstil begeistert.

Immer häufiger griff ich zum Alkohol, Zigaretten, dekadenter Literatur, Rockmusik, auch stark berauschenden Drogen, wie Haschisch oder Heroin. Ein paar Jahre, während deren ich auf diese Art und Weise lebte, führten mich zu starken Depressionen und Drogenabhängigkeit. Ich suchte nach Hilfe bei Psychologen und Therapeuten, die sich beruflich mit Drogenabhängigkeitshilfe- und -therapie befassten. Leider war meine Suche erfolglos. An einem Frühlingstag traf ich einen alten Freund aus dem Gymnasium, Darek. Er erzählte mir eine erstaunliche Geschichte, wie sein Leben, das meinem ähnelte, von Jesus Christus verändert wurde. Er sagte, dass Jesus ihn zu einem freien Menschen machte. Nachdem ich ihm zugehört hatte, wollte ich auch so wie Darek leben. Ich träumte von wahrer Freiheit, vom richtigen Sinn des Lebens, von der Freude an jedem Tag, den ich lebe. Ich war froh zu hören, dass Jesus Christus heute auch real ist. Kurz nach unserem Treffen bat ich Jesus in einem einfachen Gebet, dass Er in meinem Leben herrscht und mich von allen Süchten befreit. Jesus erhörte mich und dank Ihm begann ich mein neues Leben unter seiner Führung. Heute ist Jesus mein bester Freund. Er bringt mir immer größte Freude, wenn ich sein Wirken in meinem Leben sehen kann. Lobt den Herrn!

Er liebt mich
Autor: Krzysiek

Ich möchte kurz über mein Leben schreiben, um zu beweisen, dass eine besondere Person wirklich lebt und du sie kennen lernen kannst. Mein Name ist Krzysztof. Mein Leben war weder interessant noch glücklich. Eigentlich konnte ich damals nicht sagen, dass ich mit meinem Leben zufrieden war. Ich war ein Mensch, dem es schwerfiel, Gefühle nach außen zu zeigen, aber andererseits war ich auch ein empfindlicher Mensch.

Ich habe nicht so gute Erinnerungen an die Grundschule. Ich war schlecht in Naturwissenschaften. Im Alter von 12 Jahren wurde ich zu einem dicken, heranwachsenden Junge, der seinen Gleichjährigen körperlich unterlegen war. Aus diesem Grund wurde ich von meinen Kollegen nicht akzeptiert. Aber in meinen Augen war ich ein normaler, gut gebauter Junge. Nachdem ich im Sportunterricht häufig ausgelacht wurde, begann ich, in mich selbst zurückzuziehen. Ich dachte, ich bin in Ordnung, nur die anderen betrachten mich falsch. Bei allen Gesprächen zitterte meine Stimme. Jeder konnte auch meine Unsicherheit spüren. Nie konnte ich meine Argumente verteidigen. Dabei reagierte ich mit Wut auf bösartige Sottisen. In der Gesellschaft hielt ich mich oft abseits und redete selten, weil ich meinte, dass niemand auf meine Meinung Rücksicht nahm. In der achten Klasse begann ich schnell zu wachsen und es gab keine Spur vom Übergewicht. Leider bleiben die Spuren von den Verletzungen in mir. Ich war oft von meinen engsten Freunden verletzt. Deshalb habe ich mir oft die Frage gestellt, warum ich immer mit ihnen befreundet bin. Dann kam die Zeit des Gymnasiums. In meinem Leben erschienen Diskotheken, Alkohol und selbstverständlich Probleme mit dem Lernen. Ich begann nach dem Sinn des Lebens zu suchen. Ein Bekannter von mir nahm mich ins Fitnessstudio. Dort traf ich viele gutgebaute Männer. Danach beschäftigte ich mich leidenschaftlich nur mit Kraftsport. Ich habe aufgehört, Alkohol zu trinken, und meine alten Freunde distanzierten sich von mir. Ich war sportlich aktiv. Meine Gespräche, Gedanken, Interessen und Essgewohnheiten konzentrierten sich nur auf Bodybuilding. Ich habe meinen Lebensstil total geändert. Ich wünschte mir immer mehr Gewichte zu heben, stärkere Muskeln zu haben und wie ein Kraftsport - Model aus der Zeitung auszusehen. In jedem Training gab ich mein Bestes. Es wurde mir manchmal schwindlich, weil ich so viel trainierte. Ganz schnell bemerkte ich Veränderungen in meinem Körper. Der Kraftsport brachte mir viel Freude und volle Zufriedenheit. Aber in meinem Inneren fühlte ich mich nicht ganz glücklich, weil ich keinen richtigen Freund hatte. Nie führte ich ehrliche Gespräche mit meinen Eltern. Meistens stellten sie mir nur Frage, wie: „Wie geht es dir?“ oder „Ist alles in Ordnung?“. Ich hatte auch ein sehr schlechtes Selbstbild. Auch, als ich mich verliebte, konnte ich nicht ehrlich mit meiner Freundin sprechen. Ich war nur in meinen Gedanken und meinen Träumen glücklich. Als Erwachsener hatte ich kein Ziel vor meinen Augen. Heute sieht mein Leben anders aus. Dies hätte ich nicht erwartet. Ich schloss mein Studium ab und heute arbeite ich als Lehrer mit Jugendlichen in einer Schule. Ich habe eine wundervolle Frau, von der ich vorher nur träumte. Mein Selbstbild hat sich auch positiv verändert. Ich weiß, dass ich eine wertvolle Person bin, die die Liebe nicht nur annehmen, sondern auch den anderen geben kann. Ich habe richtige Freunde, mit denen ich ehrlich und offen scherzen und über jedes Thema reden kann. Ich weiß es, dass ich mich in schwierigen Zeiten auf sie verlassen kann. In meinem Herzen gibt es keine Angst mehr vor dem Tod, die ich zuvor hatte. Alles passierte dank einer bestimmten Person und es war nicht zufällig. Gerade im Moment, als ich nicht mehr daran glaubte, dass mein Leben noch glücklich werden könnte. Im Moment, als alles in meinem Leben auseinanderfiel, und im Moment, als ich meine Probleme nicht mehr überwinden konnte, bekam ich Hilfe von Jesus Christus. Eine Person erzählte mir von Jesus, der lebt, und sich für mein Leben interessiert. Ich habe immer an Gott geglaubt, aber persönlich traf ich Ihn nie. Eigentlich kannte ich Ihn auch nicht. Nach dem Gespräch beschloss ich mich, Jesus um Hilfe zu bitten. In einem kurzen Gebet sagte ich Ihm, dass ich Ihn kennen lernen will. Danach lud ich Ihn zu meinem Leben ein, damit Er zu meinem Herrn wird. In meinem Herzen erschienen Lebenswille und Freude. Auch das Vertrauen zu Menschen, das ich verloren hatte, kam wieder zurück. Ich bekam den Mut, die Initiative unter den Menschen zu übernehmen. Im Studium während der Prüfungen schummelte ich nicht mehr. Im Gymnasium schummelte ich ständig. Ich konnte fleißig den umfangreichen Lernstoff lernen. Jesus wurde zur nächsten Person in meinem Leben. Er liebt mich so wie ich bin. Ihm zu folgen, macht mich glücklich. Es gibt meinem Leben den Sinn. Das ist Jesus, der sagte: „Wer zu mir kommt, den werde ich nicht hinausstoßen.“ (Joh 6,37).

Der Herr sieht das Herz
Autor: Aśka

„…ein Mensch sieht, was vor Augen ist; der Herr aber sieht das Herz an.“ (1Sm 16,7b)

Immer wenn ich auf eine Patientin in unserer Station blickte, sah ich eine sehr kranke, leidende Frau. Sie litt am Krebs, Schlaganfall und Hautläsionen. Bei jeder Pflegebehandlung zuckte sie zusammen und wimmerte vor Schmerzen, aber sie beschwerte sich nie darüber.

Ich war sehr beeindruckt von ihrer Einstellung. Ich begann leise zu beten und den Herrn zu bitten, ihr Leiden zu lindern. Es kam auch ein Gedanken, um dieser Patientin das Evangelium zu verkünden. Aber ich lehnte den Gedanken schnell ab und erklärte mir selbst, dass es sinnlos wäre. Die Patientin hatte auch Sprachstörungen. Nachdem ich von der Arbeit zurückgekommen war, erzählte ich meiner Mitbewohnerin von der Situation im Krankenhaus. Beim Gespräch sagte sie: „Du kannst doch es versuchen, es wird ihr nicht schaden.“ Während der nächsten Schicht erinnerte mir der Heilige Geist an die Situation mit der leidenden Patientin. Als ich zu dieser Patientin kam, um ihre Medikamente zu geben, erschien ein Gedanke in meinem Herzen: „Bevor du ihr diese Medikamente gibst, bete mit ihr zusammen.“ Dann fragte ich die Patientin, ob sie Jesus in ins Herz aufnehmen und Ihm ihr Leben und ihre Krankheit übergeben wollte. Sie erwiderte, dass sie will. Am Anfang wiederholte sie jedes Wort nach mir, aber dann begann sie, mit eigenen Worten zu beten. Trotzdem hörten wir mit dem Gebet nicht auf. Gleich nach dem Gebet, fasste sie mich bei der Hand und sagte: „Es tut mir leid … aber ich betete mit meinem Herzen … ich sprach mit meinem Herzen.“ Ich bin Jesus sehr dankbar, dass diese Frau Ihm ihr Herz übergab. Ich bin sehr glücklich, dass Gott mein Gebet erhört hat. Nach zwei Tagen von unserem Gebet wurden fast alle entzündeten, nässenden Wunden an ihrem Körper wurden geheilt. Lobt den Herrn!

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